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Amazon · · 6 Min.

Amazon Prime Day 2025: Rückblick und Strategien für 2026

Der Prime Day 2025 lief am 8.-11. Juli. Was hat funktioniert, was nicht — und was bedeutet das für deine Q4-Strategie?

Amazon hat den Prime Day 2025 erstmals auf vier Tage gestreckt (8.-11. Juli). Die längere Laufzeit hat das Konsumverhalten verschoben: weniger Panikkäufe am ersten Tag, gleichmäßigere Verteilung über die Periode. Für Seller bedeutet das ein verändertes Bestands- und Werbe-Management.

Drei zentrale Erkenntnisse aus Prime Day 2025

Erstens: SFP-Seller haben weiter überdurchschnittlich profitiert. Wer Prime ohne FBA fährt, hatte 2025 deutlich bessere Margen bei vergleichbarer Sichtbarkeit. Die längere Prime-Day-Laufzeit hat den Vorteil zusätzlich verstärkt, weil FBA-Lagerlimits in der Spitze für viele Seller zur Bremse wurden.

Zweitens: Werbeausgaben sind in der Spitze um 30 % gestiegen — wer nicht früh gebucht hat, hat hohe CPCs gezahlt. Frühe Buchung bedeutet 2025 spätestens Ende April, wer im Juni anfängt zahlt drauf. Wer mit defensiverer Strategie und mehr Fokus auf organische Sichtbarkeit gefahren ist, hat Marge geholt.

Drittens: Inventory Performance Index war noch wichtiger; nur Marken mit IPI über 500 hatten volle Sichtbarkeit. Wer in den Wochen vor Prime Day seine Lagerlimits ausgereizt hat, ist in den entscheidenden Stunden „out of stock" gewesen. Das kostet nicht nur Umsatz, sondern auch BSR und langfristige Sichtbarkeit.

Was die längere Laufzeit operativ bedeutet

Vier Tage statt zwei verändern die Logistik-Anforderungen erheblich: Du brauchst nicht nur eine Spitze, sondern ein gleichmäßiges Hochvolumen. Versandkapazitäten müssen über die gesamte Periode stabil sein, Pick-and-Pack-Teams brauchen Schicht-Pläne, Carrier-Kontingente müssen über mehrere Tage gesichert werden.

Für 2026 heißt das: noch früher planen, Werbe-Budget über Wochen strecken, FBA-Bestand sauber managen — mit Pre-FBA-Service über Fulshipment. Wer FBA-Nachschub aus einem zuverlässigen Pre-FBA-Lager fährt, kann auch während der Prime-Days nachschießen — was bei vielen Sellern den Unterschied zwischen Marken-Aufstieg und verlorener Saison ausmacht.

Praktisch: Du brauchst einen Pre-FBA-Partner mit garantierten 48-Stunden-Anlieferungen, der die Amazon-Anlieferungsrichtlinien sauber erfüllt. Wer hier sparen will, zahlt in Form von Aged-Inventory-Fees und verlorener Sichtbarkeit drauf.

Was für Prime Day 2026 zählt

Hybride Setups (FBA für A-Artikel, FBM für B/C) und SFP-Aktivierung sind 2026 für viele Marken die Pflicht-Kombination. Reines FBA wird wirtschaftlich für die meisten Sortiments-Mixes zu teuer. Wer 2025 nur zugesehen hat, sollte spätestens Januar 2026 sein Setup umstellen — damit ist genug Vorlaufzeit für eine saubere SFP-Aktivierung vor dem nächsten Prime Day.

Plane jetzt: Werbe-Budget für Q3 2026 bis Mai festzurren, Bestandsstrategie mit deinem Fulfillment-Partner abstimmen, SFP-Aktivierung beantragen und in mehreren Test-Wochen prüfen, ob die SLAs stabil eingehalten werden. Wer das auf September 2026 verschiebt, geht das Risiko ein, beim Peak nicht ready zu sein.

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  • Cut-Off 16:00 Uhr
  • 15.000 m² in Marienheide
  • Max. 25 Kunden/AM